Die Schweiz – Das gelobte Land

Die Schweiz ist kein Land. Die Schweiz ist eine Idee. Nichts anderes. Eine einmalige, zeitlose, mythische Idee. Ein Land kann bekämpft und besiegt werden. Eine Idee nicht! Eine Idee entwickelt sich im Unsichtbaren und entgeht jeder Kontrolle, jeder Macht. Und wenn sie einmal Wirklichkeit geworden ist, ist es zu spät, um sie aufzuhalten.

Sprach der Freiheitskämpfer und Held des Schweizer Volkes Oskar Freysinger am 4. Juni 2011 auf dem Gründungsparteitag der FREIHEIT in Bayern. Er sprach dort, um uns in Deutschland bei unserem Freiheitskampf zu unterstützen und uns vom Schweizer Verständnis von Demokratie und Freiheit inspirieren zu lassen; und er hat dies mit Erfolg erreicht. Die neue Partei DIE FREIHEIT hat es sich auf die Fahnen geschrieben auch in Deutschland endlich Direktdemokratie einzuführen und die Menschen direkt am politischen Geschehen zu beteiligen und die Politiker und Parteien durch das Volk kontrollieren zu lassen.

Die Schweiz ist das demokratischste und freiste Land dieses Planeten. In keinem anderen Staat hat die Regierung so wenig Macht und in keinem anderen Staat kann das Volk, das Dēmos, so viel Einfluss auf die Politik ausüben. Jede Entscheidung muss vom Volk abgesegnet werden und kann im Notfall durch ein Referendum zu Fall gebracht werden. Die Schweizer Politiker können nicht einfach nach Belieben vor jeder Wahl die Menschen belügen und nach der Wahl die Steuer erhöhen und das Geld aus dem Fenster werfen, wie es in jedem anderen Land mit einer repräsentativen Demokratie üblich ist.

Repräsentativen Demokratien sind im Grunde nur Scheindemokratien, die eine tatsächliche Kontrolle oder eine aktive Rolle des Volkes nur in geringem Maße zulassen. Die heutigen Fragen der Politik sind so zahlreich und grundverschieden, das es niemals eine Partei geben kann, die alle Wünsche und Bedürfnisse einer Person befriedigt; im Gegenteil: Heutzutage besteht lediglich meistens eine Wahl zwischen der Pest oder der Cholera. Und dementsprechend niedrig sind auch die Wahlbeteiligungen. Volksinitiativen und Referenden lösen jedoch dieses Dilemma: Jeder Bürger ist eine Partei und kann seine Interessen wahrnehmen, ohne Umweg. Aber auch das Subsidiaritätsprinzip des Schweizerischen Systems sorgt für eine ausgeglicheneres Machtverhältnis und verlagert die Entscheidung dort hin, wo sie hingehören: dem Ort des Geschehens.

Die Geschichte hat gezeigt, das dieses System mit Abstand das erfolgreichste, stabilste und beste ist. Die Schweiz als Land besteht schon seit 700 Jahren und hat Monarchien, Theokratien, Diktaturen und 2 Weltkriege unbeschadet überstanden. Zwischenzeitlich wurde der Kommunismus in Russland implementiert und und ist sang- und klanglos wieder verschwunden, doch die demokratische Schweiz steht wie ein Fels in der Brandung und selbst wenn das künstlich zusammengehaltene EU-Konglomerat langsam auseinanderfällt, wird die Schweiz auch diese Krise überstehen und als leuchtendes Beispiel für Europa und der restlichen Welt dienen.

Es ist ein nach innen gerichtetes System, das nicht expandiert, sondern sich in einem ständigen Prozess verfeinert, sozusagen erleuchtet, anstatt sich wie jedes andere machthungrige System durch Arroganz verausgabt und zu Grunde geht.

Machtkonzentration ist der Anfang vom Ende

Jede Machtkonzentration und Zentralisierung legt den Grundstein für das Scheitern und Auseinanderfallen eines politischen Gebildes. Das lässt sich nicht nur an der Sowjetunion, sondern z.B. auch an Frankreich während der Regenschaft des Sonnenkönigs beobachten. Ludwig XIV. war ein arbeitswütiger, gerissener und genialer Staatsmann, der es vermochte durch Propaganda und Flair den Adel nach Versailles zu locken und gewaltlos deren Macht zu entreißen. Er regierte daraufhin Frankreich im Alleingang und nahezu jede Entscheidung wurde künftig von ihm getroffen bzw. musste von ihm abgesegnet werden. Diese absolute Herrschaft war aus der damaligen Sicht für Frankreich durchaus positiv und es konnte seinen Wohlstand mehren und auch zusätzliche Gebiete erobern. Doch jedem Menschen ereilt irgendwann der Tod und er hat nicht nur ein starken Staat mit einer gut ausgerüsteten Armee und einer gesunden Wirtschaft seinem Thronfolger hinterlassen, sondern eine kopflose Nation, die Jahrzehnte lang daran gewöhnt war Befehle entgegen zu nehmen und es verlernt hatte, Probleme zu lösen und Entscheidungen zu treffen. Alles kam von oben. Die Auswirkungen dieser Politik machten sich bereits nach weniger Jahrzehnten bemerkbar und der eher bürgerliche und für das Amt eines absolutistischen Herrschers nicht geborene Ludwig XVI. betrieb eine Politik, die letztendlich zu der blutigen Revolution führte.

Menschen sind nicht austauschbar, erst Recht keine genialen Staatsmänner, die ein ganzes Land im Alleingang zu herrschen vermochen. Das passierte in Frankreich, in der Sowjetunion, in vielen anderen Staaten und das gleiche wird ebenfalls mit der Europäischen Union passieren, den das Moloch Brüssel entzieht den Nationalstaaten immer mehr Kompetenzen und Entscheidungen werden nicht mehr an Ort und Stelle getroffen. Unabhängig von der Bewertung dieser Entwicklung; ein paar Tausend Bürokraten und Parlamentarier können Europa mit seinen 500 Millionen Einwohnern und kulturell sehr unterschiedlichen Staaten und Völkern nicht zentralistisch regieren. Das ist völlig unmöglich und technisch gar nicht umsetzbar. Die ersten Risse zeichnen sich bereits ab. Griechenland hätte die aktuelle Krise mit einer eigenen Währung problemlos überstehen können: die hätten lediglich den Drachmen abwerten können, um wieder wettbewerbsfähig zu werden, doch anstatt Griechenland gewähren zu lassen klammern sich die EU-Schergen wie verzweifelt an das kleine Land und pumpen Milliarden unserer Steuergelder bzw. der Steuergelder unsere Kinder und Kindeskinder und Kindeskindeskindeskindeskinder in einen Loch ohne Boden und verspielen damit nicht nur die Zukunft der Europäischen Union, sondern die der darin gefangenen Nationalstaaten.

Ich bin nicht grundsätzlich gegen Zusammenschlüssen und internationale Verträge. Ich würde sogar so weit gehen zu sagen, das selbst die EU etwas positives zu Stande bringen könnte, wenn das EU-Parlament und die Minister keine linken, gleichzeitig neoliberalen nicht besonders intelligenten gutmenschlichen, aber zugleich machthungrigen Phantasten wären, die selbst über die Größe von Bananen entscheiden wollen, aber eine striktere gemeinsame europäische Einwanderungspolitik nicht für wichtig halten bzw. diese aus ideologischen Gründen ablehnen. Doch Zusammenschlüsse sollten nur soweit gehen, wie es der Zweckmäßigkeit dient und alle weiteren Entscheidungszentren sollten dort bleiben wo sie hingehören, also bei den Nationalstaaten, den Ländern, den Kommunen und Gemeinden, den Familien und letztendlich der einzelnen Person. Um es in den Worten vom Oskar Freysinger zu sagen:

Nein, es gilt, die Macht aufzuteilen auf alle Mitbürger, es gilt wieder Herr im eigenen Hause zu sein, es gilt nicht mehr den Krieg nach Außen, sondern den Frieden nach innen zu gewinnen. Es gilt, Würde und Respekt wieder herzustellen, und Menschlichkeit. Es gilt Schluss zu machen mit Heuchelei, Selbstverleugnung und Selbstkasteiung.

ES LEBE DIE FREIHEIT!


3 Kommentare on “Die Schweiz – Das gelobte Land”

  1. KdN sagt:

    Es wird mir warm ums Herz.

    Danke für diesen Text und für diese Worte.
    KdN

  2. Claudia sagt:

    Die Schweiz war das gelobte Land! Bevor sie von der linken Gesinnungsdiktatur niedergebügelt wurde. Siehe letzte Bundesratswahlen.

  3. Esperanza sagt:

    Die Schweiz ist genau wie das übrige Europa von den linken Meinungsdiktatoren besetzt, die alles was rechts oder schweizerisch ist, rassistisch und unliberal schimpfen!


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