Die SPD schafft sich ab

Von 1863 – 2005

Die älteste Partei Deutschlands, die SPD, steht am Scheideweg. Denn es besteht tatsächlich die Möglichkeit, dass diese Partei ihren Status als große Volkspartei verliert und sich schon sehr bald zu einer Kleinpartei transformieren wird. Zunächst ein mal muss an dieser Stelle konstantiert werden, dass der Verlust der Wählerstimmen der letzten 3 Jahrzehnte nicht überraschend war und sich diese Entwicklung auch mit den anderen europäischen sozialdemokratischen Parteien deckt, da die Ausbeutung der Arbeiter durch die Arbeitgeber längst nicht mehr die Dimension hat, die sie einmal hatte. Seit den 50er Jahren verbesserte sich ihre Situation kontinuierlich bis zu einem Ausmaß, das man schon als „Arbeiterparadies“ bezeichnen kann. Natürlich sind nicht alle Branchen gleichermaßen von dieser Entwicklung erfasst, aber im großen und ganzen kann man schon sagen, dass die Höhe des Gehaltes, die Arbeitsbedingungen und die Arbeitszeiten kein relevantes Thema mehr sind, wobei diese Entwicklung leicht stagniert bzw. rückläufig ist, aber trotzdem kein wichtiges Politikum für das Groß der Wähler mehr ist und voraussichtlich in Zukunft auch nicht sein wird.

Arbeitslosigkeit spielt für die Bevölkerung eine viel größere Rolle, als Kündigungsschutz und Arbeitnehmerrechte.

Doch insbesondere die SPD in Deutschland hat einige gravierende Fehler begangen. Während der rot- grünen Regentschaft hat es sich ausgerechnet die SPD auf die Fahnen geschrieben, Deutschland wettbewerbsfähiger zu machen, indem sie Sozialleistungen gekürzt und die Rechte der Arbeitnehmer beschnitten hat. Ein historischer Fehler (für die SPD, nicht unbedingt für Deutschland), der letztendlich zur Gründung der kommunistischen Partei die Linke und der Abwanderung vieler Mitglieder, aber auch Spitzenpolitiker (Oskar Lafontain) geführt hat. Den eine Partei kann sich nicht diametral zu ihren ursprünglichen Grundsätzen positionieren, selbst wenn es dem Wohle Deutschlands dient, den das Groß der Wähler und einfachen Parteimitglieder haben meist nicht die geistige Kapazität um dies auch zu begreifen. Es war im Grunde die Aufgabe der CDU und FDP diesen Job zu machen.

Der Sarrazin Kasus

Kommen wir zum Sarrazin Fall. Thilo Sarrazin (SPD), bis dahin zwar kein unbescholtenes Blatt, aber doch relativ unbekannt, hat die Bombe platzen lassen: Er hat sein kontroverses Buch „Deutschland schafft sich ab“ veröffentlicht, in dem er die akuten Gefahren, die Deutschland bedrohen, schonungslos auflistet, mit Fakten und Statistiken belegt und dabei scheute er sich auch nicht politisch unkorrekten Tatsachen anzusprechen. Das pikante daran war, dass sich Sarrazin gegen die vorherrschende Multikulti-Wir-haben-uns-alle-lieb Einstellung der SPD positionierte und damit ein hauseigenes Dogma in Frage stellte. Natürlich gab es eine hohe Resonanz in der Medien- und Politiklandschaft. Selbst der Islampräsident und die Bundeskanzlerin mischten sich in die Debatte ein und machten dabei keine gute Figur.

Die SPD hatte nun 2 Möglichkeiten mit diesem Thema umzugehen: Die Beteiligten hätten das Buch zunächst lesen können (und sich nicht nur auf Ausschnitte aus der Bild-Zeitung beschränken sollen), die einzelnen Thesen auf deren Wahrheitsgehalt überprüfen und sachliche Argumente dagegen oder dafür aussprechen und eventuell Lösungsvorschläge anbieten können. Oder sie hätten einfach mit dem politisch korrekte Mainstream mit schwimmen, einzelne Aussagen aus dem Zusammenhang nehmen und darauf ständig rumreiten können.

Wer die politische Situation in Deutschland kennt, weiß einfach, das dieses Thema der Bevölkerung auf den Fingern brennt. Eine kluge SPD-Führung wäre im Stande gewesen das Sarrazin Politikum wahltaktisch auszuschlachten, sich den Thesen Sarrazins vorsichtig anzunähern ohne dabei zu sehr den eigenen Multikulturalisten vor den Kopf zu stoßen, ihm vielleicht sogar eine wichtige Position zuzuschanzen, damit Wahlkampf machen und tatsächlich positive Gesetzesänderungen durchzuführen, die die Einwanderung weiter einschränkt und endlich mal im Bereich der Integration Forderungen stellt, anstatt immer nur bedingungslos zu fördern. Die SPD hätte bei der nächsten Bundestagswahl auf Anhieb zwischen 45 und 50 % bekommen und wäre wider vorne auf. Fähige und ehrgeizige Politiker (wie z.B. Helmut Schmidt) hätten diese einmalige Gelegenheit genutzt. Doch leider ist die aktuelle Spitze der SPD nicht gerade mit besonders viel Intelligenz, Weitsicht, aber auch Ehrgeiz bestückt.

Sigmar Gabriel: Der Totengräber der SPD

Die SPD Spitze hat es nicht vermocht die verlorenen Spitzenpolitiker (z.B. Gerhardt Schröder oder Oskar Lafontaine) adäquat zu ersetzen und es drängten sich durchschnittliche Karrieristen nach oben, dessen bescheidene Fähigkeiten sie nicht dafür prädestinierten eine große Volkspartei in unsicheren Zeiten zu leiten. Ich will nur 2 Beispiele raus nehmen: Sigmar Gabriel, ein ehemaliger Berufsschullehrer, der sogar als Kind aufgrund einer mangelnder Lernbereitschaft beinahe auf eine Sonderschule geschickt wurde, hat es tatsächlich geschafft wegen einem personellen Vakuum die Spitze zu erklimmen. Wir sprechen ja immer davon, dass wir in einer Leistungsgesellschaft leben. Für die Politik und erst Recht für linke Politik gilt das leider nicht immer. 2. Beispiel: Andrea Nahles. Sie hat ganze 20 Semester !!! Politik und Philosophie studiert bis sie die SPD für sich entdeckte.

Und das obwohl es der SPD nicht an fähigen und qualifizierten Mitgliedern mangelt. Die parteiinterne Struktur begünstigte keine adäquate Stellenvergabe, die nach Leistung und Fähigkeit geht. Der Unterschied zwischen Sarrazin und Gabriel verdeutlicht dies:

So hat die SPD Führung die Chance nicht gesehen, den Thilo Sarrazin ihnen eröffnet hat. Im Gegenteil. Mit blinden linken Populismus hat man ihm Fremdenfeindlichkeit, Rassismus oder sogar einmal Antisemitismus vorgeworfen, einen Parteiausschlussverfahren in die Wege geleitet und ihn in die Ecke gestellt. Die SPD hat bis heute nicht verstanden, dass eine der größten Gefahren Deutschlands die verschleppte Integration, unkontrollierte Einwanderung, Kriminalität und die Angst der Bevölkerung vor einer Überfremdung sind. Anstatt der Realität ins Auge zu sehen, beschäftigt sich die SPD mit so wichtigen Themen wie der

Aber letztendlich hat Sigmar Gabriel der SPD den Todesstoß gegeben: Durch seine SPD Migrantenquote von 15% hat er die SPD beerdigt. Und das liegt nicht daran das Migranten per se dümmer oder automatisch bei der Bevölkerung unbeliebt sind. Man denke nur an Cem Özdimir, der zwar eine schädliche Politik betreibt (schließlich ist er bei den Grünen), aber dennoch enorm begabt ist, sehr selten eine schlechte Figur macht und seinen Kontrahenten oft überlegen ist. Quoten im Allgemeinen führen automatisch zu einem Qualitätsverlust, egal ob es sich um eine Frauen- Migranten- oder Schwulenquote handelt und diesen Verlust kann sich die SPD einfach nicht leisten. Das beste Beispiel sind die Grünen mit ihrer unsäglichen Frauenquote, der wir solche Gestalten wir Claudia Roth oder Renate Künast zu verdanken haben. Politiker sollten einfach intelligent und sympathisch sein, um erfolgreich zu sein: Jede künstliche Einmischung verhindert eine effektive Selektion und befördert „Menschen“ ans Tageslicht, die es aus eigener Kraft bzw. aufgrund der eigenen Erscheinung es nie selber geschafft hätten. Gott hat uns nun mal so geschaffen wie wir sind und hat für uns ein Platz im Universum vorgesehen. Quoten zerstören diese natürliche Ordnung.

Aber es wird nicht nur eine qualitative personelle Minderung geben, den Migranten, insbesondere muslimische Migranten sind oft befangen und können mit gewissen Problemen die mit dem Islam zusammenhängen nicht objektiv entscheiden. In Fragen der Einwanderung, Islamunterricht in Schulen, dem Türkeibeitritt, Visaregelungen, etc. können diese Migranten nicht objektiv sein und es besteht sogar eine Gefahr einer Unterwanderung, wie man das bereits bei den Grünen oder Linken beobachten konnte. Eine festgeschriebene Quote wird diese Entwicklung garantieren und die SPD wird sich von dem Willen des durchschnittlichen Wählers weiter distanzieren.

Somit ist Sigmar Gabriel der Totengräber der SPD und ehrlich gesagt macht mir das große Sorgen, den die Kommunisten und die grüne Pest lauern bereits.


4 Kommentare on “Die SPD schafft sich ab”

  1. […] Somit ist Sigmar Gabriel der Totengräber der SPD und ehrlich gesagt macht mir das große Sorgen, den die Kommunisten lauern bereits. Quelle… […]

  2. M. sagt:

    http://www.box.net/shared/8izpa7iaapbx4jemyyv4
    20 Fragen an Christian Wulff
    ………………………………………….
    http://www.box.net/shared/v39838odju2rq7qrf4is
    Der Islamismus : Die größte Lüge der westlichen Orientalisten , Islamwissenschaftler , Medien und Politiker

  3. the lonely piper sagt:

    Primitiv, einfach nur primitiv!

    Geh wieder an Deine Arbeit und lass das Beleidigen fremder Menschen sein, AlfonsXXL!

  4. Anonymous sagt:

    es wird langsam mal Zeit die ewig und immer regierende CDU/CSU :
    direkt wenn gewählt ,
    aber immer auch über die Konzerne , mit „Schwarz-Kohl(e)-Geldern“ und „Gentlemens-Agreements“ zusammen mit der Lobby regierende CDU/CSU , immer gegen alle anderen evtl. auch mal „wirklich“ gewählten Parteien , ..
    ….nun , endlich mal seit über 40 Jahren die absolute Macht in Deutschland zu entziehen.

    Denn keine Partei sollte als „offiziell ablösende Partei“ der CDU/CSU , immer erst 10 bis 15 Jahre lang an die Verträge der CDU/CSU gebunden sein , bevor dann evtl. auch mal „eigene Programme“ der „anderen Parteien“ auch mal durchgesetzt werden könnten
    Die seit langem mal wieder korrekten beiden guten Präsidenten ( nach der Wiedervereinigung ) hat man ja wohl deswegen auch so massiv , mit Mobbing über die Presse und dem verhetzten Volk , …vergrault .
    Köhler als „Fachmann“ und „Insider“ , noch gerade rechtzeitig vor Mobbing ..
    und / oder …Abhängigkeit von CDU/CSU als „Neutraler“ ..usw. den Absprung geschafft , …
    Wulff , wegen seiner zu grossen Correctness , als störrischer „Geradeaus-Parteiloser“ , der mehrfach nicht der CDU/CSU bzw. Merkel „einfach parierte“ ..(um uns vor Willkür der Konzerne und Parteien zu schützen) , sondern neutral regierte. ,….(versuchte) ..
    Wäre ja beinahe gelungen , …
    entgegen der CDU/CSU + beteiligter Konzerne ,
    ..den Arbeitsmarkt wieder in „höheren Bahnen“ positiv zu lenken = weniger so ARGE Manipulationen , sondern wieder „richtige“ und nicht weiter so ARGE Niedrig-Löhne , und „echte Arbeit“ , anstatt der „Schein-Beschäftigungen“ in grossen (manipulierten) Massen,..
    ..zu bekommen.
    Wenn also keine andere Partei eine „echte“ Chance hat , „wirklich“ zu regieren , weil die wichtigen Plätze der Konzerne schon ewig mit CDU/CSU-Vertretern voll sind und dazu das von uns abgezweigte „Schwarz-Kohl(e)-Geld“ nur den CDU/CSU-Leuten zur Verfügung steht , ..
    …dann kann man die Skepsis verstehen .


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