Christian Wulff – Eine seltsame mediale Hetzjagd

Eine seltsame mediale Hetzjagd findet zurzeit auf Christian Wulff statt. Seltsam, weil ich mir nicht hätte vorstellen können, dass ausgerechnet der Islampräsident Wulff von den mehrheitlich linken Medien so diffamiert und regelrecht gejagt wird. In einem früheren Artikel äußerte ich mich gegenüber den Anbiederungen von Wulff an türkische Islamisten sehr dezidiert und nahm auch keinen Blatt vor den Mund. Hätte damals die Öffentlichkeit bzw. die gleichgeschalteten linken Medien und anderes linkes Gesocks seinen Rücktritt verlangt. Ich hätte mich dafür stark gemacht. Der Islam gehört nun mal nicht zu Deutschland und jeder, der das Gegenteil behauptet gehört ebenfalls nicht zu Deutschland. Aber das ist eine andere Baustelle.

Hier geht es um Vorwürfe, die so banal und lächerlich sind, das ich hellhörig geworden bin. Ihm wird vorgeworfenen einen Kredit zu günstigen Konditionen von Freunden angenommen zu haben. Und hierbei handelt es sich um eine Summe von 500.000 €. Zunächst einmal sind 500.000 € gar nicht viel Geld. Etwas mehr als der Durchschnitt für einen Hauskauf. Der Kreditgeber ist im Übrigen ein langjähriger und überaus reicher Freund der Familie. Mich hat sogar eher verwundert warum es überhaupt Konditionen für diesen Kredit gab. Da noch Zinsen von einem guten Freund zu verlangen ist meines Erachtens skandalöser. Also wenn ich einem Kumpel mal ein paar Euros ausleihe verlange ich auch nicht gleich Zinsen. Egal ob es jetzt die Frau oder Geerkens selber eingefädelt hat. Es ist und bleibt eine lächerlich geringe Summe. Die ganze Geschichte ist einfach zu privat. Niemand geht es was an, welcher Freund wem was leiht. Wenn Wulff z.B. Gesundheitsminister wäre und Geerkens ein Pharmariese, dann sehe die Sache ganz anders aus.

Die neuen Vorwürfe halte ich ebenfalls für überzogen. Selbst wenn das stimmen mag: das würde eher auf einen verzweifelten und hilflosen Bundespräsidenten, als einen, der seine Macht ausnutzt und arme ehrliche Journalisten einschüchtert hindeuten. Immerhin handelt es sich hier um die Bildzeitung; das sie so etwas ausschlachten war vorherzusehen und deshalb dumm. Ein kleiner Fehler eben. Das ganze zu einer Einschränkung der Pressefreiheit hoch zu stilisieren ist lächerlich. Der Bundespräsident hat schließlich keine exekutive Gewalt mit der er unliebsame Reporter in den Gulag stecken kann. Er ist lediglich ein Hampelmann, der ab und zu in shariatisch-islamische Länder fährt und deren Demokratien lobt.

Irgendetwas an der Geschichte stinkt. Wenn jemand plötzlich aus heiterem Himmel von den linken Schreiberlingen so gejagt wird, dann muss er etwas richtig gemacht haben. Ich weiß zwar nicht, was es war, aber vorsichtshalber werde ich von jetzt an Wulffs Präsidentschaft unterstützen und mich nicht vom Spiegel und Co manipulieren lassen. Zumindest hat mich dieses Interview überzeugt. Dort macht Wulff für mich einen ehrlichen Eindruck.

Sollte Wulff irgendwann einsehen, das der Islam doch nicht zu Deutschland gehört könnte vielleicht mal etwas aus ihm werden.

ps.:

Bei der Reserche bin ich über diesen Artikel von Henryk M. Broder gestoßen. Broder scheint doch nicht so genial zu sein. Zumindest war dieser Artikel äußerst oberflächlich und einseitig. Darin bedient er lediglich die deutsche Untugend die Erfolgreichen zu schmähen und impliziert sogar, das das Leihen von Geld etwas unmoralisches für einen Bundespräsidenten wäre. Broder scheint sich leider dem typisch deutschen linken Neiddenken nicht ganz entzogen zu haben. Das kann Broder besser…


9 Kommentare on “Christian Wulff – Eine seltsame mediale Hetzjagd”

  1. Jeremias sagt:

    Transparenz und Aufrichtigkeit haben bei Herrn Wulff eine ganz andere Bedeutung als beim Mann auf der Straße.

  2. Fred sagt:

    Wulff gehoert nicht zu Deutschland

    Wullf ist das Sinnbild eines bestechlichen Egomanen, dem das Schicksal Deutschlands egal ist, sofern es finanziell etwas zu gewinnen gibt.

    Mit seinen Islam-Aeusserungen konnte er dann auch prima in Kuwait und Dubai punkten.

    Zum Artikel: Seit wann ist die Bild ein linker Schreiberling, die Bild ist doch traditionelles Feindbild der Linken?

    An den Autor: Mal den Gutmenschen im Islamkritiker abstellen, diesen Mann jetzt noch in Schutz zu nehmen, geht gar nicht.
    Wenn er einen ehrlichen Eindruck auf Sie macht, dann ein guter Rat: Seien Sie vorsichtig mit Versicherungsvertretern und Finanzvermittlern…

    • alfonsxi sagt:

      Ich vertrete folgenden Standpunkt: Wenn Wulff gehen muss, dann aufgrund seiner Islam-Aussage oder aufgrund der Tatsache, das er Sarrazin von seinem Posten in der Bundesbank gedrängt hat.

      Aber nicht wegen solchen Banalitäten. Es ist gefährlich, wenn Medien mir nichts dir nichts einen Politiker aufgrund solch lächerlicher Vorwürfe aus dem Amt drängen können.

      Ich halte im Übrigen die Bild nicht als rechte Zeitung. Die Junge Freiheit ja, aber nicht die Bild.

  3. Ron Forran sagt:

    Häh?
    500.000-Euronen-Kredit von Maschmeyers?
    Ist ja interessant. Erzähl uns mehr.

    Und, Broder trifft m.E.den Nagel auf den Kopf!
    Wenn dieser vorteilheischende Islamflüsterer und präsidiale Schmierenkomödiant, Wulff, sich weiterhin, unbehelligt von seinem Souverän, dem Volk, auf Kredit-Schnäppchenjagd begeben will, so furzt er in den falschen Sessel.

    Den sollte er daher schnellstens räumen und einer moralisch gefestigten, integren Persönlichkeit frei machen.
    Je eher,um so besser.

    • alfonsxi sagt:

      „500.000-Euronen-Kredit von Maschmeyers?“

      # Danke für den Hinweis. Habe jetzt aus Maschmeyer Geerkens gemacht.

      „Und, Broder trifft m.E.den Nagel auf den Kopf!“

      # In diesem Artikel trifft Broder gar nichts. Solch oberflächliche Artikel mit platten Attitüden bin ich von Broder nicht gewöhnt. Wie gesagt: das kann er besser.

      „unbehelligt von seinem Souverän, dem Volk“

      # Verwechselst du etwas Deutschland mit der Schweiz. Seit wann iszt das Volk in D. der Souverän?

      „auf Kredit-Schnäppchenjagd “

      Es hat niemanden zu interessieren, von wem er einen Kredit bekommt. Mein Gott: Er pumpt sich ein paar Euro und zahlt es wieder zurück. Welch kommunistischer Wahnsinn solche Dinge überhaupt nur zu kritisieren. Wenn du gegen das Geldsystem bist, da zieh doch nach Saudi Arabien. Da gibt es keine Zinsen, somit auch niemanden der jemanden Geld leiht und somit auch keine unternehmerische Tätigkeit. Lediglich Koranschulen und Wüste findest du da.

      Den sollte er daher schnellstens räumen und einer moralisch gefestigten, integren Persönlichkeit frei machen.

      # Es spielt doch keine große Rolle, wer Präsident ist. Einen guten Politiker würde ich ungern für diesen nutzlosen Posten verheizen.

  4. Ava sagt:

    Wer sagt denn, dass ihn die Linken jagen?😉

  5. Henry deLane sagt:

    Ein paar Lichpunkte finde ich im obigen Beitrag schon, indes das Salz fehlt, und es wirkt fade. Broder ist – entgegen dem Schreiber – ein genialer Mensch. Er hat den Mut, vielleicht auch Naivität und das Niveau, um etwas durch die kritische Brille zu sagen.
    Der Grund für die Aggressivität der Medien gegen Wulff sehe ich mehr in der gespaltenen Zunge dieses Herrn. Er wirft seinen Pressesprecher wegen kleineren Verfehlungen heraus, bittet aber für sich selbst das Deutsche Volk um Verzeihung für Lügen, die entgegen seiner eigenen Meinung solche sind. Bild wird es schon richten.
    Der Hass gegen Wulff in den Medien ist aber auf seine Gattin zurück zu führen. Wulff hat Strafanzeige gegen einen Beobachter gestellt, das in einer Handlung seiner Frau ein Nazizeichen sah und es ausführlich kommentierte.
    Ich habe meinem Opa, selbst 105 Jahre alt in die USA dieses Foto geschickt und um einen Kommentar gebeten. Er sagte kurz: Das ist der Hitlergruß !!!
    Warum hat Frau Wulff nicht wiedersprochen und die Fehlinterprätation aufgeklärt?
    Prozesse führt man nur gegen Tatsachen … das müsste Herr Wulff als RA doch wissen.
    Geben wir diesem Herrn Wulff die Möglichkeit eines Ausscheidens in Würde. Er hat dem Ansehen unseres Landes genug Schaden zugefügt. Und die Meinungsfreiheit hat am meisten darunter gelitten.

    • Alfons sagt:

      Broder ist – entgegen dem Schreiber – ein genialer Mensch.

      # Das ist er in der Tat. Nur in dem betreffenden Artikel kam seine Genialität nicht zum Vorschein. Eher im Gegenteil.

      Der Grund für die Aggressivität der Medien gegen Wulff sehe ich mehr in der gespaltenen Zunge dieses Herrn

      # Ich habe nicht den Eindruck, das die Medien bevorzugt Lügner und Heuchler angreifen. Eher greifen die Medien politische Unliebsame Personen wie z.B. Sarrazin oder Eva Herman an. Deshalb macht mich die Sache ein wenig stutzig. Er muss einfach irgendwie auf der Reihe getanzt sein. Sonst hätte man ihn nicht zum Abschuss frei gegeben.

      Er sagte kurz: Das ist der Hitlergruß !!!

      # Genau. Die Gattin von Wulff ist eine Nazibraut. Das ist ungefähr genauso realistisch wie Angela Merkel eine konservative Politikerin ist, die sich für unsere (das Volk) Belange einsetzt.

      Ansehen unseres Landes genug Schaden zugefügt. Und die Meinungsfreiheit hat am meisten darunter gelitten.

      # Wieso hat er den dem Ansehen des Landes Schaden zugefügt. Daniel Cohn Bendit fügt dem Ansehen des Landes permanent Schaden zu. Berlusconi hat Italien durch sehr viel Schaden zugefügt. Wulff hat zwar dem Land Schaden zugefügt, aber nicht wegem dem Kredit, sondern wegen seiner Islam-Aussage. Und die Meinungsfreiheit hat darunter sicherlich nicht gelitten.

  6. hoppla sagt:

    Hallo Alfons, ich wünsche Ihnen einen schönen Tag. Ihren Satz, „….. wenn jemand so gejagt wird, dann muß er irgend etwas richtig gemacht haben“, finde ich sehr bedenkenswert. Ebenfalls sehr bedenkenswert finde ich, was ein Kommentator heute auf PI geschrieben hat. Er schrieb: „Ich glaube übrigens, den Plan für die Kampagne gegen den BP, haben Angela Merkel und Friede Springer auf dem Sofa ausgeheckt.“ Desweiteren möchte ich auf einen sehr interessanten Aufsatz von Eva Hermann verweisen: „Warum der Bundespräsident wirklich zum Abschuß freigegeben wurde.“ Und letztlich sei mir der Hinweis gestattet, daß Broder für Springer schreibt.
    MfG


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