Bernd Luckes heuchlerisches Auftreten bei Maybrit Illner

Lucke-Illner

Der gestrige Auftritt (21.05.2015) Luckes bei Maybrit Illner war für viele AfD-Kenner, Wähler und Politiker eine große Überraschung. Bernd Lucke, sein Kumpane Henkel und die restlichen Wasserträger des Lucke-Lagers haben in den letzten Wochen und Monaten permanent gegen das konservative Lager innerhalb der AfD Stimmung gemacht: Lucke wollte ein Parteiausschlussverfahren gegen Höcke einleiten (der das Gesicht des konservativen oder auch nationalkonservativen Lagers ist), weil er einen politisch unklugen, aber im Grunde inhaltlich richtigen Satz formulierte, ständig schwadroniert Lucke von einer rechten Unterwanderung, spricht von irgendwelchen ominösen neuen Rechten in der AfD und warnt vor „radikalen“, „systemkritischen“, „nationalistischen“ und „fundamental-oppositionellen“ Kräften innerhalb der AfD.

Hans-Olaf Henkel geht einen Schritt weiter und will in guter alter Stalin-Manier sogar die AfD von den rechtskonservativen Elementen säubern.

Dieser plötzliche Sinneswandel und diese Rechtsphobie dieser beiden Herren ist nicht nachvollziehbar. Henkel selber wollte mit Thilo Sarrazin 2011 eine neue Partei gründen. Bernd Lucke lud Sarrazin in die AfD ein. Thilo Sarrazin ist mit Abstand der „rechteste“ (im positiven Sinne) Politiker, den man sich nur vorstellen kann. Keine andere prominente Person in Deutschland äußerte sich so dezidiert und öffentlichkeitswirksam gegen die Masseneinwanderung, Überfremdung und Islamisierung. Die sogenannten nationalkonservativen Politiker innerhalb der AfD wie Gauland, Adam, Höcke, Poggenburg und Co. sind bei weitem wesentlich moderater als Thilo Sarrazin.

Lucke, Henkel und Co. verraten die eigenen Wähler, den Großteil der AfD-Politiker und ihre eigenen Überzeugungen, sofern sie je welche hatten. Durch den Weckruf-2015 haben sie sogar eine AfD- feindliche Plattform innerhalb der AfD gegründet, wo sie dann die Karrieristen, Lucke-Anhänger und Verräter sammeln, um den Versuch zu unternehmen die Partei zu erspressen, indem sie drohen kollektiv aus der AfD auszutreten, sofern die „bösen“ Rechten nicht abgekanzelt werden.

Doch die zahlreichen AfD-feindlichen Aktionen, die permanente Hetze gegen das ominöse „Rechts“, der schwachsinnige und sogar illegale Mitgliederentscheid und letztendlich die Gründung des AfD-feindlichen Vereins Weckruf-2015 haben dazu geführt, dass mittlerweile die meisten AfD-Politker, Mitglieder und Wähler Lucke und seine Bande als Intriganten und Verräter betrachten. Sein parteischädigendes Verhalten hat Ausmaße angenommen, die nicht mehr zu entschuldigen sind. Lucke hat jegliche Unterstützung innerhalb der AfD verloren und selbst die bisher sich zurückhaltende Frauke Petry sieht keine Zukunft für Lucke in der AfD.

Und mittlerweile müsste auch Lucke diese Tatsache bemerkt haben. Gestern in der Illner-Sendung jedenfalls tat Lucke so, als ob er sich nie gegen „Rechts“ positioniert hätte. Er zeigte sogar Verständnis für die Nationalkonservativen innerhalb der AfD. Offensichtlich versucht Lucke jetzt verzweifelt die offene Feindschaft der Mehrheit der AfD-Politker und Wähler, die er sich redlich verdiente, zu dämpfen.

Aber so dumm sind die AfD-ler nicht. Es war Verrat an der eigenen Partei und das wird man nicht so schnell vergessen. Spätestens im Juni wird Lucke abgewählt werden, sofern er nicht vorher rausfliegt und dann kann er mit seiner Gurkentruppe die AfD verlassen. Gut so. Diese Karrieristen und Linksideologen braucht die AfD nicht.



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